Ein Zweigeteyltes Lager


Das Lager der Familie Nobilitas Rosenhain ist geteilt, und zwar zeitlich. Durch wundersame Magie ist es uns ermöglicht, den staunenden Betrachter in nicht nur eine Vergangenheit, sondern gleich drei zu entführen! So kann er die Entwicklung unserer Ahnenreihe in unterschiedlicher Kleidung und Bewaffnung erkennen und sich von uns vielerlei interessante Dinge aufzeigen lassen.

Wir geben des Weiteren Vorführungen an dem Schwerte, ernsthaft und zur Belustigung des Nachwuchses und haben zumeist auch unsere Bahn zum Werfen von Hufeisen im Gepäck.

 

Dies seien die Darsteller in ihren Rollen:

1253


Alexander von Rosenhain mit Lea der Sanften und sein Ehegesponst Christina von Rosenhain

Hier erblickt Ihr die Anfänge unseres Adelsgeschlechts im 12ten Jahrhundert in Form der Eheleute von Rosenhain. Schon zu damaligen Zeiten waren wir den modischen Gepflogenheiten voraus und der Zierhundhaltung angetan.

1408


Endreß von Middelhofen

Diesen stolzen Recken fischten wir im frühen 14ten Jhd. in der Nähe eines Schlachtfeldes aus dem Fluss. Er gestand uns alsbald, er habe sein Gedächtnis verloren und ist seitdem mit uns auf der Wanderschaft auf das er es wiederfinden möge.

1463


Freifrau Adelheid von Rosenhain und die Erbin des Hauses, Emma von Rosenhain

Nachdem ihr Ehegesponst eines dunklen Nachts 1462 auf dem Weg zum Abort die Turmtreppe herabfiel und seinen Kopf entzwie schlug, begab sich Adelheid von Rosenhain auf eine Pilgerreise nach Münster. Von der sozialen Freiheit und Geselligkeit des Reisens angetan, ersinnt sie stets neue Ziele. Mit ihr, trotz zarten Alters, ihre Tochter Emma.

 

Ullrich aus Rosenhain

Hauptmann der Wache und heimlicher Baumeister, ein praktischer und kluger Mann, stets um die Sicherheit seiner Herrschaften besorgt.

 

Hannes der Schweigsame

Über ihn ist nur wenig bekannt, denn er gibt nicht viel von sich preis.