Greven mit Guido

Unser zweiter Markt in Greven war super. Eins der Lager ist nicht erschienen und so hatten die Jungs die Möglichkeit, sich einen Kampfplatz abzustecken. Da wir direkt vor einem großen Einfluss in die Ems lagerten, war auch die Anzahl der Lagerpassanten stark reduziert, wir mussten aber trotzdem noch zur Seite hin absperren und es gab trotzdem Leute, die meinten über die Seile durch unser Lager klettern zu müssen… aber welches Heerlager kennt das nicht?

Die Vorstellung von Chapeau Claque Rouge war wie immer erstklassig, auch wenn sich Dunkelheit und Uhrzeit nicht so recht absprechen wollten ;-D.

Guido (Endreß) war hier das erste Mal bei uns dabei.

Anno in der Durchgangsschneise

Man kann es den Jungs auch manchmal nicht Recht machen! Während wir uns im letzten Jahr abgeschieden vorkamen, mit dem Lagerplatz so ganz am Ende des Marktes hinterm See, und ich als Hochschwangere zudem das Problem hatte, dass ich über zwei Plätze bis zum Klo laufen musste, war dieses Jahr das Gegenteil der Fall: Wir standen fast direkt gegenüber eines Toilettenwagens, aber die Leute liefen einfach nur vorbei…

Nur ganz wenige schienen die Muße zu haben, für eine Schwertkampfvorführung stehen zu bleiben, zumal wir eigentlich auch keinen Platz dafür hatten…

Das war sehr schade. Auch die vielen Verbesserungen, die Uwe (Ullrich) im Winter an unserem Lager vorgenommen hatte, wurden kaum zur Kenntnis genommen. Bis auf die riesige Feuerschale, die er selbst geschweißt hat, heißt das. Die war hoch im Kurs. Sie ist auch prominent auf einem Bild in der Zeitung zu sehen, wo wir abends mit Freunden dran sitzen. Ich bin auch mal in der Zeitung! (Nur, weil ich Emma auf dem Schoss habe, aber ich nehme, was ich kriegen kann 😉 ) Sonst werden meist nur die Jungs photographiert, weil die haben die grellen Farben und die riesigen Schwerter (FSK18-Witz bitte hier einfügen ;-P ).

Was auch gut gelaufen ist, war unsere neue Hufeisenbahn, das erste Mal dabei. Es war eigentlich nur eine kleine Idee, die ich in der Winterpause hatte und sie war noch nicht mal ganz fertig, aber was waren wir froh, dass ich die Eisen gekauft hatte! Die Spendengelder, die wir damit eingenommen haben, haben die Kosten für den Markt gut gedrückt.

 

Hier ist der Link zum Zeitungsartikel 

Emma und Adelheid in der Zeitung